Krankheit

Krankheit


Es gibt kaum jemanden von uns, der nicht Angst davor hätte, plötzlich krank zu werden und viele alltägliche Dinge nicht mehr selber erledigen zu können. Wir wollen als Gemeinde versuchen, hier der Vereinsamung zu begegnen. Keiner von uns kann verhindern, dass wir älter und gebrechlicher werden. Wir können uns aber gegenseitig zeigen, dass wir nicht alleine sind.

 

Gegenseitige Aufmerksamkeit

Dazu ist es aber dringend notwendig, dass Sie es im Pfarrbüro auch melden, wenn jemand aus der Gemeinde krank wird, oder nicht mehr aus dem Haus kann, auch dann wenn dies nur vorübergehend sein sollte. Als Gemeinde können wir nur die Menschen besuchen, von denen wir auch wissen, dass sie krank sind und die unseren Besuch auch ausdrücklich wünschen.

 

Konkrete Hilfe

Konkrete Hilfe leisten im Krankheitsfall pflegerisch unsere Schwestern der Sozialstation, oder eine/e Mitarbeiter/in der Nachbarschaftshilfe.

 

Besuch und Gespräch

Medizinische Hilfe ist nicht alles. Unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen schenken Ihnen gerne ein offenes Ohr und besuchen Sie zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim: die Mitglieder der Vinzenz- und Elisabethenkonferenz, sowie die SeelsorgerInnen unserer Gemeinde. Rufen Sie einfach im Pfarrbüro an. In den Krankenhäusern sind für Sie die KlinikseelsorgerInnen als Gesprächspartner da. 

 

Krankenkommunion

Viele ältere und kranke Menschen leiden darunter, dass sie nicht mehr zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen können. Manche würden - vielleicht gerade in der Situation der Krankheit - gerne wieder einmal die Kommunion empfangen wollen. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter besuchen Sie gerne in dem von Ihnen gewünschten Terminabständen (wöchentlich, monatlich). Wir gestalten bei Ihnen zu Hause eine kleine gottesdienstliche Feier und bringen Ihnen den Leib Christi. Wenn Sie selbst, oder ein Angehöriger oder jemand in ihrer Nachbarschaft die Krankenkommunion empfangen möchte, dann rufen Sie bitte im Pfarrbüro an, damit jemand mit diesem Dienst beauftragt werden kann.

 

Krankensalbung

Die Krankensalbung wurde in der Vergangenheit oft nur als "Sterbesakrament" verstanden. Sie will aber viel mehr sein. Sie ist eine Hilfe zum Leben, ein Zuspruch der Liebe Gottes in Schwäche und Krankheit. Gott will die Menschen körperlich, aber vor allem auch geistlich stärken. Von ihm kommt die Kraft, das was auf die Menschen zukommt, auch wirklich tragen zu können. Daher sprechen wir heute nicht mehr von der „letzten Ölung“, sondern vom Sakrament der Krankensalbung. Die Krankensalbung wird Menschen jeglichen Alters gespendet, die an Leib und Seele Krankheit verspüren, ob chronisch oder akut, oder vor einer Operation stehen, ob physisch oder psychisch, auch mehrmals. Der Spender der Krankensalbung will nicht wie früher oft für Sterbende als „Todesengel“ verstanden werden, sondern als jemand, der zeichenhaft Gottes Nähe, Stärkung und Heilung bringen will. Die Krankensalbung wird durch Pfarrer Kneer gespendet, der Sie gerne zu Hause, im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht. Ein Anruf im Pfarrbüro genügt.

Einmal im Jahr wird die Krankensalbung im Rahmen eines Gottesdienstes gefeiert, zu dem wir alle Kranken in der Gemeinde einladen und auch in die Kirche bringen. Den Termin für diese Krankensalbung erfahren Sie im Pfarrbüro. Diese Hinweise sollen ihnen Mut machen, bei uns im Pfarrbüro anzurufen, wenn Sie in eine solche Krankheitssituation geraten sind. Wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne für sie da.

 

 

 

 

Begleitung Sterbender

Menschen, die in die letzte Phase ihres irdischen Lebens eingetreten sind, sollen nicht allein gelassen werden. Ihre Angehörigen auch nicht. Der Arbeitskreis „Leben und Sterben“ organisiert Sitzwachen für Sterbende daheim, in Kliniken, Pflegeheimen und Hospizen.  Hospize bieten einen würdigen und liebenden Ort Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten.